Die Schülerinnen und Schüler der Berufstrainingsklasse (BTK) und der Berufsorientierten Klasse (BoK) haben in Zusammenarbeit mit der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung in Berlin eine Schülerfirma gegründet: die Gartenzwerge.
Sinn einer Schülerfirma ist es, die im Unterricht theoretisch erworbenen Inhalte in die Praxis umzusetzen. Eine Schülerfirma funktioniert wie eine „richtige“ Firma, es gibt einen Geschäftsführer, eine Personalabteilung, eine Finanzabteilung, den Einkauf und den Verkauf. Arbeitsverträge müssen abgeschlossen werden, eventuell Abmahnungen und Kündigungen erteilt werden. Natürlich müssen Angebote erstellt und Rechnungen geschrieben werden, Materialien eingekauft und bezahlt werden. Am Ende des Geschäftsjahres muss ein Geschäftsbericht geschrieben werden. All dies war bisher nur im Wirtschaftskundeunterricht besprochen worden.
Aber nicht nur Unterrichtsinhalte werden praktisch umgesetzt und trainiert, sondern durch die Mitarbeit in der Schülerfirma erlernen die Schüler auch soziale Verantwortung zu übernehmen. Zwanzig Prozent des erwirtschafteten Gewinns werden nämlich einem sozialen Projekt zugeführt, und zwar wird damit unsere Partnerschule in Ruanda unterstützt.
Wie der Firmenname schon sagt, besteht die Firmentätigkeit in der Anlage, Pflege und Unterhaltung der Grünflächen auf dem riesigen Propstey-Gelände in Taben-Rodt. Durch eine Anschubfinanzierung der Kinder- und Jugendstiftung in Höhe von 1.000 Euro konnte schon mal ein Rasenmäher angeschafft werden, weiteres, dringend benötigtes Arbeitsmaterial wird folgen.
propstey-pressedienst